
Euro RESCUE
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App-Details
- Version
- 2.2.5
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 100.000+
- Entwickler
- Euro NCAP
- Kategorien
- Autos & Fahrzeuge
- Plattform
- Android, iOS
Screenshots






Analyse von AppCompare
Nach einem Verkehrsunfall zählt nicht nur die schnelle Reaktion der Rettungskräfte. Ebenso wichtig ist, dass Helfer möglichst rasch verstehen, welches Fahrzeug vor ihnen steht und wo sich besonders relevante Bauteile befinden. Genau an diesem Punkt setzt Euro RESCUE an. Ich habe die kostenlose App des Entwicklers Euro NCAP als praktische Rettungshilfe für das Smartphone betrachtet – nicht als Unterhaltung und auch nicht als Ersatz für den Notruf, sondern als ergänzende Informationsquelle für einen sehr speziellen Moment.
Die Anwendung gehört in den Bereich Autos und Fahrzeuge und trägt den kurzen Store-Namen Euro RESCUE. Ihr Zweck ist klar auf Situationen nach einem Aufprall ausgerichtet. Das klingt zunächst nach einer App, die man hoffentlich nie braucht. Trotzdem kann sie im Haushalt, im Familienauto oder auf einem gemeinsam genutzten Gerät sinnvoll sein, weil sie nicht nur für den Fahrer selbst interessant ist. Auch Angehörige, Ersthelfer oder Personen, die regelmäßig mit verschiedenen Fahrzeugen unterwegs sind, können von einer vorbereiteten Informationsquelle profitieren.
Mein Gesamteindruck ist eher nüchtern als begeistert: Die App ist wegen ihres konkreten Einsatzgebiets wertvoll, aber ihr Nutzen hängt stark davon ab, ob sie vor einer kritischen Situation eingerichtet und verstanden wurde. Wer sie erst nach einem Unfall zum ersten Mal öffnet, hat wahrscheinlich bereits den wichtigsten Vorteil verschenkt. Wer sie dagegen als Teil einer kleinen Sicherheitsroutine behandelt, bekommt ein Werkzeug, das im richtigen Augenblick deutlich hilfreicher sein kann als eine allgemeine Websuche.
Euro RESCUE im gemeinsamen Fahrzeugalltag
In einem gemeinsam genutzten Auto zählt nicht nur, wer die App installiert hat, sondern auch, wer im entscheidenden Moment weiß, wo sie liegt. Ich würde die Einrichtung deshalb kurz mit den regelmäßigen Fahrern abstimmen und dabei klären, welches Gerät verlässlich mitkommt. So wird aus einer persönlichen Installation eine alltagstaugliche Vorsorge, ohne dass jemand die App mit dem Notruf oder einer vollständigen Rettungslösung verwechselt.
Warum eine gemeinsame Installation sinnvoll sein kann
In vielen Haushalten gehört ein Auto nicht nur einer Person. Ein Partner fährt damit zur Arbeit, ein älteres Kind nutzt es gelegentlich, und am Wochenende sitzt vielleicht die ganze Familie darin. Dadurch entsteht eine einfache, aber wichtige Frage: Wer weiß im Notfall, wo die relevanten Fahrzeuginformationen zu finden sind? Wenn die App nur auf dem persönlichen Telefon des Hauptfahrers liegt, hilft sie möglicherweise nicht, wenn gerade ein anderer Angehöriger das Fahrzeug benutzt oder das Gerät nach einem Unfall beschädigt wurde.
Ich würde Euro RESCUE deshalb nicht automatisch nur auf dem Handy des Fahrzeughalters installieren. Bei einem gemeinsam genutzten Wagen ist es sinnvoller, die Anwendung auch auf einem zweiten erreichbaren Gerät bereitzuhalten, sofern dieses ohnehin regelmäßig mitgeführt wird. Das ist keine komplizierte Familienverwaltung und auch kein Ersatz für eine Rettungskarte im Fahrzeug. Es ist schlicht eine zusätzliche Absicherung gegen die alltägliche Annahme, dass immer dieselbe Person am Steuer sitzt.
Ein realistisches Beispiel: Eine Familie fährt mit dem eigenen Wagen zu einem Ausflug. Auf dem Rückweg wird das Auto von einem erwachsenen Familienmitglied gelenkt, während der Halter auf dem Beifahrersitz sitzt. Nach einem Aufprall sind beide verunsichert, vielleicht ist das Telefon des Fahrers nicht sofort greifbar. Ein weiteres vorbereitetes Gerät kann dann den Zugang zu den Fahrzeugangaben erleichtern. Entscheidend ist nicht, dass alle Haushaltsmitglieder technische Experten sind, sondern dass wenigstens eine zweite Person weiß, dass die App existiert und wofür sie gedacht ist.
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Hier liegt zugleich eine Grenze. Euro RESCUE ist keine allgemeine Notfallzentrale, kein medizinischer Ratgeber und kein Kommunikationsdienst für Angehörige. Bei einem Unfall bleiben der Notruf, die Absicherung der Unfallstelle und die Anweisungen der Einsatzkräfte vorrangig. Die App sollte daher nicht als etwas verstanden werden, das man während eines laufenden Notfalls lange durchsucht. Ihr Wert liegt darin, fahrzeugbezogene Informationen bereitzuhalten, wenn diese für die Rettung relevant werden.
Die Einrichtung sollte vor der ersten Fahrt erledigt sein
Bei einer App mit so engem Zweck ist die Vorbereitung wichtiger als die tägliche Nutzung. Ich würde sie nach der Installation nicht einfach schließen und vergessen, sondern in ruhiger Umgebung prüfen, wie die Fahrzeugauswahl funktioniert und welche Angaben für das eigene Auto erreichbar sind. Das lässt sich am besten am Parkplatz oder zu Hause erledigen, nicht bei Dunkelheit am Straßenrand und schon gar nicht unter Zeitdruck.
Die Anwendung ist kostenlos und für Nutzer ab null Jahren freigegeben. Das bedeutet in der Praxis nicht, dass jedes Kind sie allein sinnvoll bedienen kann. Eine Altersfreigabe beschreibt nicht automatisch die Fähigkeit, eine Unfallstelle sicher einzuschätzen. Jüngere Familienmitglieder können wissen, wo das gemeinsame Gerät liegt und dass sie im Notfall einen Erwachsenen oder den Notruf holen sollen. Die eigentliche Interpretation technischer Fahrzeuginformationen sollte aber bei Erwachsenen oder geschulten Helfern bleiben.
Die technische Einstiegshürde ist vergleichsweise niedrig, weil die App ab Android 7.0 eingesetzt werden kann. Das ist für ältere Zweitgeräte im Haushalt interessant. Ein ausrangiertes Smartphone, das sonst kaum noch verwendet wird, könnte als zusätzliches Informationsgerät dienen, sofern es zuverlässig geladen ist und im Alltag tatsächlich mitgenommen wird. Ich würde ein altes Gerät allerdings nicht nur deshalb ins Auto legen und dort vergessen: Hitze, Kälte und ein leerer Akku machen aus einer guten Idee schnell eine Scheinsicherheit.
Auch die Versionsangabe 2.2.5 sollte man im Hinterkopf behalten, wenn mehrere Geräte im Haushalt verwendet werden. Bei einer gemeinsam geplanten Nutzung ist es besser, die App auf den beteiligten Telefonen gelegentlich zu öffnen und auf einen einheitlichen, aktuellen Stand zu achten. Das ist keine tägliche Aufgabe, aber ein kurzer Check nach größeren Gerätewechseln oder einer Neuinstallation verhindert, dass eine Person mit einer deutlich anderen Bedienoberfläche arbeitet als die andere.
Account-Grenzen und gemeinsam genutzte Geräte
Für die Haushaltsnutzung ist wichtig, persönliche Konten und die Funktion der App nicht miteinander zu verwechseln. Euro RESCUE sollte nicht als gemeinsamer Chat oder als Familienkonto betrachtet werden. Wenn ein Smartphone von mehreren Personen verwendet wird, muss jeder Nutzer wissen, wo die App auf dem Gerät zu finden ist. Noch besser ist eine klare Absprache: Das Hauptgerät bleibt beim Fahrer, ein zweites Gerät liegt bei einer anderen regelmäßig mitfahrenden Person oder wird bei längeren Fahrten bewusst mitgenommen.
Ich würde außerdem vermeiden, die App auf einem Telefon einzurichten, das nur selten geladen wird. Ein Gerät kann technisch kompatibel sein und trotzdem im entscheidenden Moment nutzlos bleiben. Ebenso ungünstig ist es, die Anwendung tief in einem Ordner zu verstecken. Ein verständlicher Name auf dem Startbildschirm oder eine gut erkennbare Position spart im Stress mehr Zeit als jede nachträgliche Erklärung.
Wer mehrere Fahrzeuge nutzt, sollte die Zuordnung besonders aufmerksam prüfen. Die größte praktische Gefahr ist nicht unbedingt die Installation, sondern die Verwechslung: das Familienauto, der Zweitwagen und ein gelegentlich geliehenes Fahrzeug können im Alltag schnell durcheinandergeraten. Ich würde deshalb vor einer Fahrt mit einem anderen Wagen kurz kontrollieren, ob die angezeigten Informationen wirklich zum aktuellen Fahrzeug passen. Eine falsche, aber schnell gefundene Information ist schlechter als eine bewusst später aufgerufene richtige.
Koordination: Was Angehörige und Ersthelfer wissen sollten
Eine App allein koordiniert keine Rettung. Gute Vorbereitung besteht vielmehr darin, Zuständigkeiten vorher klarzumachen. In meinem idealen Haushalt weiß eine Person, wer den Notruf übernimmt, eine zweite kümmert sich – soweit gefahrlos möglich – um die App und die Fahrzeugdaten, während andere Mitfahrende Abstand zur Fahrbahn halten und Anweisungen befolgen. Diese Aufteilung ist keine fest eingebaute Funktion von Euro RESCUE, sondern eine sinnvolle menschliche Ergänzung zur Anwendung.
Das mag übertrieben wirken, bis man sich die typische Unordnung nach einem Aufprall vorstellt: mehrere Telefone, aufgeregte Stimmen, unklare Zuständigkeiten und möglicherweise Personen, die gleichzeitig helfen möchten. Eine kurze Absprache im Voraus kann dann verhindern, dass alle dasselbe tun oder niemand die fahrzeugbezogenen Informationen sucht. Ich würde den Familienmitgliedern dabei nicht die gesamte App erklären, sondern nur drei Punkte zeigen: wo sie geöffnet wird, wie das richtige Fahrzeug erkannt wird und dass der Notruf immer Vorrang hat.
Für Ersthelfer außerhalb des eigenen Haushalts ist die Situation anders. Sie kennen weder das Telefon noch die Fahrzeughistorie und sollten sich nicht auf eine private App verlassen müssen. Deshalb bleibt eine gut sichtbare Rettungskarte beziehungsweise die etablierte Kommunikation mit den Einsatzkräften eine wichtige Ergänzung. Euro RESCUE kann zusätzliche Orientierung geben, aber sie ersetzt keine Kennzeichnung am Fahrzeug und keine professionelle Rettungskette.
Gerade bei einem gemeinsam genutzten Gerät würde ich keine komplizierte Übergabe erwarten. Die App ist dann am nützlichsten, wenn sie ohne lange Anmeldung oder Suche erreichbar ist. Gleichzeitig sollte man das Telefon nicht einfach einer fremden Person mit allen persönlichen Inhalten überlassen. Ein Zweitgerät mit möglichst wenig privaten Daten kann hier praktischer sein als das Haupttelefon. Das ist weniger eine spezielle App-Funktion als eine vernünftige Grenze zwischen Notfallhilfe und persönlicher Privatsphäre.
Alter, Vertrauen und die richtige Erwartung
Die Freigabe ab null Jahren macht die Anwendung grundsätzlich für einen Haushalt mit Kindern zugänglich. Ich würde daraus aber keine Empfehlung ableiten, dass Kinder die Aufgabe eines Erwachsenen übernehmen sollen. Ein Kind kann im Notfall möglicherweise das Telefon bringen, den Notruf wählen oder einen vorbeikommenden Erwachsenen ansprechen. Es sollte nicht allein entscheiden müssen, welche technischen Angaben für Rettungskräfte relevant sind oder ob ein beschädigtes Fahrzeug gefahrlos betreten werden darf.
Das Thema Vertrauen spielt auch bei älteren Angehörigen eine Rolle. Eine ältere Person, die das Fahrzeug regelmäßig fährt, braucht keine abstrakte Erklärung über die Technik. Hilfreicher ist eine kurze, praktische Einweisung mit dem eigenen Telefon: App öffnen, Fahrzeug auswählen, Gerät an eine anwesende erwachsene Person weitergeben und den Anweisungen des Notrufs folgen. Ich würde dabei bewusst sagen, dass die App nur unterstützt. So entsteht nicht der falsche Eindruck, ein Smartphone könne die professionelle Einschätzung der Rettungskräfte ersetzen.
Für Jugendliche, die gerade selbstständiger unterwegs sind, kann die App als Bestandteil eines Sicherheitsgesprächs dienen. Dabei würde ich nicht nur über die Anwendung sprechen, sondern auch über sichere Abstände zur Unfallstelle, das Einschalten der Warnblinkanlage und das Warten auf Anweisungen. Euro RESCUE ist in diesem Zusammenhang ein konkretes Beispiel dafür, dass digitale Hilfe nur dann funktioniert, wenn das Verhalten rundherum stimmt.
Die Nutzerresonanz fällt ordentlich, aber nicht überwältigend aus: Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 3,6 aus über 400 abgegebenen Bewertungen. Für mich passt das zu einer Anwendung, die einen wichtigen, aber selten benötigten Zweck erfüllt. Viele Menschen können ihre Qualität nicht anhand täglicher Nutzung beurteilen. Ich würde die Bewertung deshalb weder als Warnsignal noch als Beweis für perfekte Alltagstauglichkeit lesen, sondern als Hinweis darauf, dass die persönliche Einrichtung und die Erwartungen eine große Rolle spielen.
Wo die App gegenüber üblichen Alternativen überzeugt
Die naheliegende Alternative ist eine allgemeine Internetsuche nach dem Fahrzeugmodell. Das kann im Alltag bequem sein, ist nach einem Unfall aber aus mehreren Gründen schwächer: Man muss erst die richtige Seite finden, die Modellbezeichnung korrekt eingeben und zwischen allgemeinen Informationen und rettungsrelevanten Angaben unterscheiden. Euro RESCUE ist auf den speziellen Rettungskontext zugeschnitten und kann dadurch zielgerichteter sein als eine Suchmaschine.
Eine gedruckte Rettungskarte hat dagegen einen entscheidenden Vorteil: Sie braucht weder Akku noch Bedienung. Wer sie passend zum Fahrzeug sichtbar hinterlegt, besitzt eine robuste analoge Ergänzung. Ich würde mich daher nicht für nur eine Lösung entscheiden. Die gedruckte Karte ist die passive Reserve im Auto, Euro RESCUE die digitale Ergänzung, die auf einem mitgeführten Gerät zusätzliche Orientierung bieten kann. Beide Ansätze lösen unterschiedliche Probleme.
Auch die Fahrzeugdokumentation im Handschuhfach ist nicht dasselbe. Sie kann wichtige Halter- oder Versicherungsangaben enthalten, ist aber nicht automatisch für die Arbeit an einer Unfallstelle aufbereitet. Umgekehrt ist Euro RESCUE kein Ersatz für sämtliche Unterlagen, die nach einem Unfall benötigt werden. Wer vor allem eine App für Schadenfotos, Versicherungsdaten oder die spätere Unfallmeldung sucht, ist mit einer darauf spezialisierten Lösung besser bedient.
Ein weiterer Unterschied zu allgemeinen Sicherheits-Apps liegt in der Konzentration. Euro RESCUE versucht nicht, Wetterwarnungen, Standortfreigabe, medizinische Erste Hilfe und Familienkommunikation in einer Oberfläche zu bündeln. Das macht sie weniger vielseitig, aber auch klarer in ihrem Zweck. Für mich ist das eine Stärke, solange man genau diese Fahrzeugrettungsfunktion sucht. Wer eine umfassende Notfallplattform erwartet, wird die App wahrscheinlich als zu eng empfinden.
Konkrete Grenzen im Einsatz
Die größte Schwäche ist die Abhängigkeit von Vorbereitung und Zugriff. Wenn das Smartphone im Fahrzeug liegt, beschädigt wurde, keinen Strom mehr hat oder von einer anderen Person weggetragen wird, hilft eine rein digitale Lösung nur eingeschränkt. Deshalb würde ich die App niemals als einzige Vorsorge betrachten. Ihre Existenz auf dem Telefon ist nicht dasselbe wie ihre tatsächliche Verfügbarkeit am Unfallort.
Eine zweite Reibungsstelle ist die menschliche Unsicherheit. Unter Stress kann selbst eine einfache Auswahl schwierig werden, besonders wenn mehrere Fahrzeuge oder ähnliche Modellbezeichnungen eine Rolle spielen. Genau deshalb ist der vorherige Test mit dem eigenen Fahrzeug so wichtig. Wer die App einmal in Ruhe angesehen hat, erkennt im Ernstfall schneller, ob die angezeigte Information plausibel zum Auto passt.
Dazu kommt die seltene Nutzung. Viele Anwender werden die App monatelang nicht öffnen und könnten beim nächsten Gerätewechsel vergessen, sie wieder zu installieren. Ich würde sie deshalb an einen ohnehin stattfindenden Anlass koppeln: Fahrzeugwechsel, längere Reise, Wechsel des Haupttelefons oder eine gemeinsame Sicherheitsprüfung im Haushalt. Ein solcher Anlass reicht, um die Erreichbarkeit und die richtige Fahrzeugzuordnung erneut zu kontrollieren.
Wer nur gelegentlich ein Mietauto oder das Fahrzeug einer anderen Person fährt, sollte die App nicht als persönliche Universalabsicherung überschätzen. Die Informationen müssen zum konkreten Fahrzeug passen, und eine Installation auf dem eigenen Telefon hilft nicht automatisch, wenn man gar keinen Zugriff auf die passende Auswahl oder das Gerät hat. In solchen Situationen bleiben die Hinweise des Vermieters, die Fahrzeugunterlagen und der Notruf die verlässlichere Grundlage.
Mein Urteil für Familien und geteilte Fahrzeuge
Nach meiner Einschätzung ist Euro RESCUE eine sinnvolle Spezial-App für Menschen, die digitale Vorbereitung ernst nehmen und regelmäßig mit einem bestimmten Fahrzeug unterwegs sind. Besonders gut passt sie zu Haushalten, in denen ein Auto von mehreren Erwachsenen genutzt wird. Dort kann sie eine Lücke schließen: Nicht jeder Fahrer muss sämtliche Fahrzeugdetails auswendig kennen, aber mehrere Personen sollten wissen, wo die Rettungsinformationen erreichbar sind.
Ich würde sie weniger empfehlen, wenn jemand eine umfassende Unfallmanagement-App erwartet. Für Schadensdokumentation, Versicherungsabwicklung, Live-Kommunikation oder medizinische Anleitungen braucht man andere Werkzeuge. Ebenso sollte die Anwendung nicht auf einem Gerät eingerichtet werden, das im Alltag kaum jemand bei sich trägt. Der praktische Nutzen steht und fällt mit der Kombination aus passendem Fahrzeug, geladenem Telefon und einer kurzen Einweisung.
Die Reichweite ist dennoch beachtlich: Euro RESCUE wurde bereits über 100.000-mal installiert und ist kostenlos erhältlich. Ihre aktuelle Version 2.2.5 sowie die Unterstützung ab Android 7.0 machen sie auch für viele ältere Android-Geräte interessant. Ich sehe darin aber keinen Grund, sie gedankenlos auf jedes Telefon zu laden. Besser ist eine bewusste Einrichtung auf den Geräten der Personen, die das Fahrzeug tatsächlich nutzen oder bei gemeinsamen Fahrten zuverlässig erreichbar sind.
Mein abschließender Rat wäre deshalb einfach: Installieren, das eigene Fahrzeug in Ruhe prüfen, die App auf einem zweiten sinnvollen Haushaltsgerät berücksichtigen und den Notruf als oberste Regel festlegen. Ergänzt durch eine analoge Rettungskarte und eine klare Absprache im Haushalt wird daraus eine vernünftige Sicherheitsroutine. Die Stärke von Euro RESCUE liegt nicht darin, im Alltag ständig geöffnet zu werden, sondern darin, im seltenen Ernstfall vorbereitet und gezielt zu unterstützen.
Für mich ist das genug, um die App zu empfehlen – allerdings mit realistischen Erwartungen. Sie ist kein magischer Helfer und keine vollständige Notfalllösung. Als kostenlose, fahrzeugbezogene Ergänzung auf einem gemeinsam genutzten Smartphone kann sie aber genau dann einen Unterschied machen, wenn schnelle Orientierung wichtiger ist als Komfort.
Vorteile
- Realistische Rettungsszenarien sorgen für abwechslungsreiche Einsätze.
- Übersichtliche Steuerung erleichtert den Einstieg.
- Kurze Missionen eignen sich gut für zwischendurch.
- Rettungsfahrzeuge und Ausrüstung wirken detailliert gestaltet.
- Das Spiel vermittelt spielerisch Einblicke in den Rettungsalltag.
Nachteile
- Einige Missionen können sich nach längerer Spielzeit wiederholen.
- Für bestimmte Inhalte sind möglicherweise In-App-Käufe nötig.
- Die Grafik wirkt auf älteren Geräten teilweise weniger flüssig.
- Ohne stabile Internetverbindung könnten Funktionen eingeschränkt sein.
- Der Akkuverbrauch kann bei längeren Einsätzen relativ hoch ausfallen.
Häufig gestellte Fragen zu Euro RESCUE
Was ist Euro RESCUE und für wen ist die App geeignet?
Euro RESCUE ist eine App, die sich rund um Notfallhilfe, Rettungsinformationen und die Koordination relevanter Unterstützung in Europa dreht. Je nach Region können die verfügbaren Funktionen unterschiedlich ausfallen. Sie richtet sich vor allem an Reisende, Autofahrer und Personen, die unterwegs schnell wichtige Notruf- oder Rettungsinformationen benötigen. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob der eigene Standort und das verwendete Smartphone vollständig unterstützt werden.
Benötigt Euro RESCUE eine Internetverbindung oder GPS-Zugriff?
Für viele Funktionen von Euro RESCUE kann eine aktive Internetverbindung erforderlich sein, insbesondere wenn aktuelle Informationen, Standortdaten oder eine Verbindung zu einem Rettungsdienst abgerufen werden. Die Standortfreigabe kann ebenfalls wichtig sein, damit der eigene Aufenthaltsort schneller übermittelt oder passende Hilfe angezeigt werden kann. Nutzer sollten die Berechtigungen sorgfältig prüfen und beachten, dass die App keinen klassischen Telefon-Notruf ersetzt.
Ist Euro RESCUE kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?
Ob Euro RESCUE vollständig kostenlos genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Version und dem angebotenen Funktionsumfang ab. Möglicherweise gibt es optionale kostenpflichtige Dienste, Mitgliedschaften oder Gebühren, die von Partnern beziehungsweise Mobilfunkanbietern abhängen. Vor der Installation empfiehlt es sich, die Angaben im Google Play Store oder App Store zu kontrollieren und auch mögliche Roaming- oder Datenkosten bei der Nutzung im Ausland zu berücksichtigen.
Kann Euro RESCUE in allen europäischen Ländern verwendet werden?
Die Verfügbarkeit von Euro RESCUE kann je nach Land, Region, Sprache und angebundenen Rettungs- oder Servicepartnern variieren. Auch wenn die App europaweit ausgerichtet ist, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Funktion überall identisch arbeitet. Vor einer Reise sollte man deshalb überprüfen, ob das Zielland unterstützt wird. Wichtige Notrufnummern und lokale Rettungsdienste sollten zusätzlich bekannt sein, da die App keine flächendeckende Garantie bietet.
Welche persönlichen Daten sammelt Euro RESCUE?
Bei einer Rettungs- oder Standortanwendung können unter anderem Standortdaten, Kontaktdaten, Geräteinformationen und Angaben zur Nutzung verarbeitet werden. Welche Daten Euro RESCUE tatsächlich sammelt, hängt von den aktivierten Funktionen und der jeweiligen Datenschutzrichtlinie ab. Vor der Nutzung sollten die Datenschutzerklärung und die angeforderten Berechtigungen gelesen werden. Wer möglichst wenige Daten teilen möchte, kann nicht benötigte Zugriffe deaktivieren, muss dann jedoch mit eingeschränkten Funktionen rechnen.






















